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Dienstag, 24. August 2010 Neustart für die Marke Gemballa

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Mit einem völlig neuen Unternehmen und einer Millionen-Investition gehen wir nun in eine gesicherte Zukunft, sagt Andreas Schwarz, Geschäftsführer der Gemballa GmbH. Foto: Auto-Reporter.NETMit einem völlig neuen Unternehmen und einer Millionen-Investition gehen wir nun in eine gesicherte Zukunft, sagt Andreas Schwarz, Geschäftsführer der Gemballa GmbH. Foto: Auto-Reporter.NET

Seit rund dreißig Jahren ist der Name Gemballa ein weltweiter Begriff für die Leistungssteigerung sowie Modifizierung von überwiegend Porschefahrzeugen und dem Bau eigener Fahrzeuge auf der Basis von Porsche-Rohkarosserien. Gemballa machte sich einen Namen als einer der extremsten Porsche Tuner und erregte weltweite Aufmerksamkeit durch Umbauten wie beispielsweise den Gemballa Avalanche auf Basis des Porsche 911 oder den Gemballa Mirage GT auf Basis des Porsche Carrera GT.

 

Seit August 2010 hat Andreas Schwarz (40) die Geschicke der emotionalen Marke Gemballa in der Hand. Aus dem vom Insolvenzverwalter bereits zerschlagenen und stillgelegten Unternehmen hat sich Schwarz die Rechte gesichert und eine neue Gesellschaft, die Gemballa GmbH, gegründet. Firmensitz ist die Mollenbachstraße 17 in Leonberg. „Mit einem völlig neuen Unternehmen und einer Millionen-Investition gehen wir nun in eine gesicherte Zukunft“, sagt Geschäftsführer Andreas Schwarz. Der studierte Schwabe ist ein Sportwagen-Profi, der eine langjährige Erfahrung in der Veredelung und Vermarktung von luxuriösen Automobilen mitbringt. Zusammen mit dem Investor, Steffen Korbach, hat er die Kosten effizient geplant.

„Wir haben neben den Namensrechten einige Assets heraus gekauft und starten mit 22 Mitarbeitern“, erklärt Schwarz weiter. „Die Gemballa-Designlinie werden wir in Anlehnung an die alten Arbeiten fortführen. Wir arbeiten bereits an diversen Konzepten für den Porsche Panamera und den neuen Porsche Cayenne.“ Großes Ziel: Der Ausbau und die Weiterentwicklung der Marke Gemballa als Hersteller. Ohne selbst auferlegten Zeitdruck. Aktuell plant Andreas Schwarz im Motortuning und der Vermarktung von Teilen wie Bodykits, Felgen, Bremsen und Fahrwerken. „In diesem Bereich sehen wir ein enormes Potential, das es auszuschöpfen gilt – der Bekanntheitsgrad der Marke Gemballa mit einer fast 30- jährigen Tradition ist dabei sicher sehr hilfreich“, erläutert Schwarz. Auch in Zukunft wird es exklusive Produkte der Marke Gemballa geben. Mit frischem Wind für die Marke und seriösen Geschäften unter dem Namen Gemballa. Der Showroom in Leonberg ist ab sofort für Kunden und Interessenten geöffnet.

Seit rund dreißig Jahren ist Gemballa auf die Leistungssteigerung von vorwiegend Porsche-Fahrzeugen spezialisiert und baut auf der Basis von Porsche-Rohkarosserien eigene Fahrzeuge. Anfangs beschränkte sich Firmengründer Uwe Gemballa auf Innenumbauten an VW-, Mercedes und Porsche-Fahrzeugen. Zuerst hatte er sich dem Einbau hochwertiger Stereoanlagen verschrieben. Später kamen dann auch komplette Änderungen am Interieur dazu.

Nachdem die Umbauten an den Fahrzeugen durch Leistungssteigerungen und Karosserieumbauten massiv in die Technik eingriffen, wurde Gemballa vom Kraftfahrtbundesamt offiziell als Automobilhersteller anerkannt. Gemballa erregte weltweit Aufmerksamkeit durch Porsche-Umbauten wie beispielsweise den Gemballa Avalanche auf Basis des Porsche 911 oder den Gemballa Mirage GT auf Basis des Porsche Carrera GT. Im Jahre 2009 verfügte Gemballa über ein weltweites Vertriebsnetz mit neun Verkaufsniederlassungen.

Die Designlinie soll in Anlehnung an die alten Arbeiten fortgeführt werden. Derzeit fertigt Gemballa fünf verschiedene Fahrzeugmodelle: Avalanche auf der Basis des Porsche 911, Mirage GT auf der Basis des Porsche Carrera GT, GT Aero 3 auf der Basis des Porsche Cayman, Tornado auf der Basis des Porsche Cayenne und den MIG-U1 (Ferrari Enzo). (Auto-Reporter.NET/pha)

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