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Freitag, 11. Januar 2019 Opel: Die Zukunft gehört allen

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Studie GT X Experimental Foto: atn/warStudie GT X Experimental Foto: atn/war

In diesem Jahr wird bei Opel gross gefeiert!

Die urdeutsche Marke gehört zu den traditionsreichsten Fahrzeugherstellern der Welt und blickt auf 120 Jahre Automobilbau und mehr als 70 Millionen ausgelieferte Fahrzeuge zurück.

 

Alles beginnt im August 1862 in einer kleinen Werkstatt in Rüsselsheim. Der Schlosser Adam Opel produziert mit grossem Erfolg Nähmaschinen.

Drei Jahre später zieht Opel in eine neu errichtete Fabrik ein und fertigt zusätzlich Fahrräder. Als Adam Opel 1895 stirbt, ist seine Fahrrad- und Nähmaschinenfabrik eine der erfolgreichsten in Europa.

Vier Jahre später, 1899, haben seine Söhne die Idee, ein eigenes Automobil zu bauen und beginnen mit der Fertigung des "Patent-Motorwagens System Friedrich Lutzmann".

Ab 1909 bietet Opel mit dem 4/8 PS bereits ein erschwingliches Auto für einen grossen Käuferkreis. Das bei Land- und Tierärzten beliebte Auto bekommt schnell den Spitznamen "Doktorwagen".

Zu einem radikalen Neubeginn kommt es 1924 bei Opel. Das Werk wird umgebaut und ab nun wird nach amerikanischem Vorbild am Fliessband der Opel 4/12 PS, auch "Laubfrosch" genannt, produziert. Der Erfolg ist überragend! Statt wie geplant 25 Autos pro Tag herzustellen, sind es 1927 bereits fünfmal so viele. So verdreifacht Opel die Mitarbeiterzahl auf 7600 und senkt den Kaufpreis für das Auto auf 1800 Mark.

Auch im Motorsport zeigt sich Opel sehr erfolgreich und so stellt Fritz von Opel 1928 mit dem Raketenauto RAK 2 einen Geschwindigkeitsweltrekord von 228 km/h auf. Im gleichen Jahr ist Opel mit einem Marktanteil von 44 Prozent der grösste deutsche Automobilhersteller.

Auf die Weltwirtschaftskrise in 1929 reagiert Opel mit einem Verkauf an den amerikanischen Konzern General Motors. Für Opel bringt der Verkauf finanzielle Sicherheit und General Motors hat mit Opel einen Zugang zum europäischen Markt.

Eine technische Revolution führt Opel 1935 mit der ersten selbsttragenden Karosserie des Modells Olympia in Deutschland ein. Ein Jahr später beginnt mit der Vorstellung des ersten Opel Kadett eine weitere Erfolgsgeschichte – dies bis zum kriegsbedingten Ende der Produktion im Jahre 1940.

Im stark bombardierten Opel-Werk in Rüsselsheim kann erst ab 1947 mit Vorkriegs-Modellen die Produktion wieder aufgenommen werden. Ab 1948 übernimmt GM wieder die Werksleitung und ein Jahr später beginnt der grosse Aufschwung mit der Gründung der Bundesrepublik.

Der Name Kadett für ein Kompaktmodell wird ab 1962 wiederbelebt und 1964 eröffnet Opel als erster europäischer Hersteller ein modernes Designstudio in Rüsselsheim. Darin entsteht als erstes Modell der Sportwagen Opel GT - mit dem Werbe-Slogan "Nur Fliegen ist schöner" soll er Emotionen wecken.

Danach ging es bei Opel nur noch bergab! Besonders die zweite Ölkrise (1980 bis 1982) setzte dem Hersteller stark zu. Verluste sollten durch Sparmassnahmen ausgeglichen werden, was wiederum zu Qualitäts- und Imageverlusten führte.

Heute ist Opel wieder auf Kurs! Gut ein Jahr nach der Übernahme durch den französischen PSA-Konzern konnte im ersten Halbjahr 2018 einen Gewinn von 502 Millionen Euro erzielt werden.

Aktuell bereitet sich Opel auf eine umfassende Elektrifizierung seiner Fahrzeuge vor und zeigt mit der Studie GT X Experimental, wie künftige Modelle ab 2020 aussehen werden.

Klares Markenversprechen dazu: "Die Zukunft gehört allen". atn/Jennifer

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