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Samstag, 13. April 2019 Mit dem Tarraco durch die Sahara surfen

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Härtetest des SEAT Tarraco im marokkanischen Erg Chebbi Härtetest des SEAT Tarraco im marokkanischen Erg Chebbi

Ein Dünenfeld von 22 Kilometern Länge und fünf Kilometern Breite – voller Sandberge, mit unterschiedlichstem Untergrund und extremen Temperaturschwankungen: Diesen Herausforderungen muss sich der SEAT Tarraco bei seinem Härtetest in „Erg Chebbi“ stellen – der grössten Wanderdünen-Region Marokkos.

 

Extreme Temperaturschwankungen: von 0 bis 50 Grad binnen weniger Stunden
Wie kaum ein anderer Ort der Erde herrschen in der Wüste extremste Temperaturschwankungen: Während tagsüber bis zu 50 Grad im Schatten erreicht werden, kann die Temperatur nachts sogar bis unter den Gefrierpunkt fallen. Daher ist es extrem wichtig, dass so hohe Aussentemperaturen keine Auswirkung auf den Innenraum des Fahrzeugs oder gar auf den Fahrer haben. „Die ideale Komforttemperatur im Fahrzeuginnenraum beträgt 21,5 Grad. Die Klimaautomatik sorgt dafür, dass die eingestellte Temperatur konstant auf diesem Niveau gehalten wird“, erläutert María García, Ingenieurin bei SEAT in der Abteilung für Fahrzeugentwicklung und Aerodynamik. Die Drei-Zonen-Klimaanlage, die sich auch von der Rückbank aus einstellen lässt, bietet selbst unter diesen rauen Bedingungen individuellen Komfort.

Wechselnder Untergrund
Bei der Fahrt zu den Dünen muss der SEAT Tarraco felsiges und unebenes Terrain bewältigen. Bei der ständig wechselnden Fahrbahnbeschaffenheit ist zu jedem Zeitpunkt höchste Fahrpräzision nötig. Mit der adaptiven Fahrwerksregelung des SEAT Tarraco passt das System automatisch den Härtegrad der Federung sowie Zug- und Druckstufe der Dämpfung so an, dass sie optimal auf den jeweiligen Untergrund und den Fahrstil reagieren. „Das System kann innerhalb von Tausendstelsekunden auf unebene Oberflächen reagieren. So bleibt das Fahrzeug in jeder Fahrsituation perfekt beherrschbar“, erklärt Stefan Ilijevic, verantwortlich für Patente und Innovation bei SEAT.

Dünen, so hoch wie Kathedralen
Charakteristisch für die Landschaft dieser Gegend sind ihre eindrucksvollen Dünen, die eine Höhe von bis zu 150 Metern erreichen können und damit in etwa so gross sind wie die Basilika Sagrada Família in Barcelona. Für die Fahrt auf diese riesigen Sandberge müssen die Fahrerassistenzsysteme entsprechend angepasst werden: „Beispielsweise müssen wir vor der Fahrt auf die Düne die elektronische Stabilitätskontrolle (ESC) deaktivieren, damit die Räder nicht blockieren, sondern Haftung auf dem Boden finden“, erläutert Ilijevic.

Fast so sparsam wie ein Kamel
Eine Tankstelle mitten in der Wüste zu finden, ist so gut wie unmöglich. Obwohl der SEAT Tarraco über ein Tankvolumen von 60 Litern verfügt, kommt er an ein Kamel nicht ganz heran: Ganze 50 Tage kommen diese perfekt an die karge Umgebung angepassten Tiere ohne Wasser aus. „Für Dünenfahrten ist ein hoher Kraftaufwand erforderlich, was einen höheren Verbrauch bedeutet. Glücklicherweise haben wir aber einen grossen Kraftstofftank und trotz der extremen Anforderungen zeigt sich der SEAT Tarraco erstaunlich genügsam“, sagt Stefan Ilijevic.

LED-Technologie weist den Weg
Im Verlauf des Tages ändert sich das Licht in der Wüste von Orange zu einem leuchtenden Goldton. Die Dünenrücken und Berggipfel werfen Schatten, durch die der Weg nur schwer zu erkennen ist. Die Voll-LED-Scheinwerfer des Tarraco sorgen jedoch für eine klare Sicht: „Während der Entwicklungsphase werden Bauteile wie Scheinwerfer und Rücklichter bis zu zehn Tage in einer Klimakammer Extremtemperaturen von minus 40 bis plus 90 Grad ausgesetzt, um sie auf ihre Strapazierfähigkeit zu testen und sicherzustellen, dass sie auch in extremen Umgebungen wie der Wüste funktionieren“, so die SEAT Ingenieurin María García.

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