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Freitag, 1. November 2019 Volkswagen bestätigt Jahresziele

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Die Marke Volkswagen Pkw hat ihr profitables Wachstum auch im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres fortgesetzt. Bei leicht rückläufigen Auslieferungen verbesserte die Kernmarke des Volkswagen Konzerns ihren Umsatz in den ersten neun Monaten 2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,7 Prozent auf 65,4 Milliarden Euro. Getrieben wurde das Umsatzwachstum vor allem von Mix- und Preiseffekten. Das operative Ergebnis vor Sondereinflüssen stieg um 35 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro, nachdem der vergleichbare Vorjahreswert durch die WLTP-Umstellung negativ beeinflusst worden war. Die operative Umsatzrendite vor Sondereinflüssen verbesserte sich per Ende September auf 4,8 Prozent (Vorjahr: 3,7 Prozent). Die Sondereinflüsse aus der Dieselkrise summierten sich nach neun Monaten auf minus 722 Millionen Euro (Vorjahr: minus 1,6 Milliarden).

 

In rückläufigem Weltmarkt weitere Marktanteile gewonnen

Trotz der herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen – insbesondere der sich abschwächenden Weltwirtschaft sowie der Unsicherheiten wegen des Brexit und des andauernden Handelsstreits zwischen den USA und China – konnte Volkswagen in vielen Weltregionen weitere Marktanteile hinzugewinnen. Insgesamt lieferte die Marke von Januar bis September 4.514.600 Fahrzeuge aus (Vorjahr: 4.622.800). Mit minus 2,3 Prozent fiel der Rückgang deutlich geringer aus als im weltweiten Gesamtmarkt (minus 5,0 Prozent).

Strategische Stellhebel zeigen weiter Wirkung

Ihre Produktoffensive hat die Marke im laufenden Jahr in allen wichtigen Märkten fortgesetzt – mit einem Schwerpunkt im stark wachsenden SUV-Segment. Eine gestiegene Nachfrage verzeichneten vor allem die Modelle T-Roc, Tiguan, Touareg und Atlas. Auch der neue T-Cross wurde sehr positiv im Markt aufgenommen. Zudem stellte die Marke im Oktober den Golf VIII vor, der noch im Dezember 2019 zum ersten Mal an Kunden in Deutschland und Österreich ausgeliefert werden soll. Nur wenige Monate später kommt der im September vorgestellte ID.3 auf die Straße. Er markiert als kompaktes massentaugliches E-Fahrzeug den Beginn der großen Elektrifizierungsoffensive von Volkswagen.

Von den im Rahmen des Zukunftspakts bis Ende 2020 geplanten Einsparungen von 3 Milliarden Euro wurden bis Ende September 2019 rund 2,5 Milliarden Euro realisiert. Bis zum Jahresende sollen es 2,6 Milliarden Euro sein.

Deutlich verbesserter Netto-Cashflow

Die erfreuliche Ergebnisentwicklung spiegelt sich auch in einem deutlich verbesserten Netto-Cashflow wider. Bereinigt um die Auszahlungen im Zusammenhang mit der Dieselkrise erreichte die Marke nach neun Monaten mit 2,4 Milliarden Euro eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahr (minus 0,5 Milliarden Euro), wobei das Vorjahr durch die WLTP-Thematik belastet war. Trotz hoher Ausgaben und Investitionen im vierten Quartal wird für das Gesamtjahr nun ein Netto-Cashflow von mehr als 1 Milliarde Euro erwartet.

Jahresprognose und Mittelfristziele bestätigt

Für das Gesamtjahr 2019 geht die Marke Volkwagen weiterhin davon aus, den Umsatz um bis zu fünf Prozent zu steigern. Bei der operativen Rendite vor Sondereinflüssen rechnet die Marke Volkswagen unverändert damit, im Zielkorridor von vier bis fünf Prozent zu landen – trotz der erwarteten Belastung im vierten Quartal durch weitere Aufwendungen für Markteinführungen und Anlaufkosten im Zusammenhang mit der fortgesetzten Produktoffensive. Auch die Prognose einer operativen Umsatzrendite von sechs Prozent im Jahr 2022 wird bestätigt.

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