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Mittwoch, 18. März 2020 Volkswagen vor dem Sprung ins E-Zeitalter

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Die Marke Volkswagen Pkw geht gestärkt in die nächste Phase ihrer Transformation. In einem rückläufigen Gesamtmarkt hat die Kernmarke des Volkswagen Konzerns im vergangenen Jahr mit 6,3 Millionen Einheiten so viele Fahrzeuge ausgeliefert wie nie zuvor. In allen wichtigen Märkten konnte Volkswagen Marktanteile hinzugewinnen. Wesentlicher Treiber war die Modelloffensive mit Zuwächsen insbesondere im margenstarken SUV-Segment beim T-Cross, T-Roc und Atlas. Mit über 700.000 verkauften Fahrzeugen war der Tiguan erneut der Welt-Bestseller der Marke. Er zählt, ebenso wie der Golf, zu den zehn am häufigsten verkauften Autos weltweit.

 

Der Markterfolg spiegelt sich auch in weiter deutlich verbesserten Geschäftszahlen wider: Der Umsatz der Marke stieg im Vergleich zum Vorjahr um 5 Prozent auf 88,4 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis vor Sondereinflüssen legte um 17 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro zu. Die operative Rendite stieg auf 4,3 Prozent (Vorjahr: 3,8 Prozent) und lag damit im prognostizierten Zielkorridor von 4 bis 5 Prozent. Aus der Dieselthematik ergaben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr, wie im Jahr zuvor, Sondereinflüsse in Höhe von 1,9 Milliarden Euro.

Einen substanziellen Beitrag zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Volkswagen liefert der Zukunftspakt. Von den geplanten 3,0 Milliarden Euro Kosteneinsparungen pro Jahr wurden bis Ende 2019 bereits 2,7 Milliarden Euro realisiert – mehr, als geplant. Die Beschäftigung wurde sozialverträglich um mehr als 10.900 Stellen reduziert. In Zukunftsfeldern hat Volkswagen mehr als 4.500 neue Arbeitsplätze geschaffen, etwa in der Digitalisierung oder der Elektromobilität.

Ihre SUV-Offensive hat die Marke konsequent umgesetzt. Die Anzahl der SUV-Modelle ist von 4 im Jahr 2016 auf inzwischen 14 gestiegen. Der SUV-Anteil liegt in Europa mittlerweile bei 37 Prozent, in den USA sogar bei über 50 Prozent. Durch die Anpassung des Produktportfolios und ein konsequentes Kostenmanagement macht Volkswagen auch sehr gute Fortschritte beim Turnaround in den Regionen.

Ralf Brandstätter: „Die erste Phase der Strategie ‚TRANSFORM 2025+‘ haben wir erfolgreich abgeschlossen. In der zweiten Phase machen wir Volkswagen nun zur Nummer 1 der E-Mobilität. Und wir wandeln uns zu einem digitalen Tech Unternehmen.“

2020: Schlüsseljahr für die E-Offensive der Marke

Trotz der aktuellen Situation rund um die Corona Krise startet Volkswagen in die zweite Phase der Strategie „TRANSFORM 2025+“. Damit beginnt für die Marke eine neue Ära. Die großangelegte E-Offensive wird nun auch auf der Straße sichtbar. Der ID.3, das erste auf der neuen Elektro-Plattform MEB basierende reine E-Auto, soll laut Plan ab Sommer an Kunden ausgeliefert werden. Darauf folgt mit dem ID.4 das erste vollelektrische SUV der Marke. Die weitere Elektrifizierung unseres konventionellen Portfolios wird unser Angebot zusätzlich ergänzen.

Volkswagen macht sich damit auf den Weg zur emissionsfreien Mobilität für alle. Bis 2022 wird die Marke E-Autos auf MEB-Basis in allen wesentlichen Fahrzeugsegmenten anbieten. Bis 2025 sollen mindestens 1,5 Millionen E-Autos pro Jahr verkauft werden. Langfristiges Ziel ist die vollständige Dekarbonisierung der Flotte und des Unternehmens bis 2050. Im laufenden Jahr soll der durchschnittliche CO2-Ausstoß der Flotte um 25 Gramm pro Kilometer reduziert werden. Die Marke ist zuversichtlich, die für 2020 geltenden Grenzwerte in der EU einzuhalten.

Die Marke Volkswagen Pkw fährt ihre Produktion in den europäischen Werken sukzessive herunter. Betroffen sind auch Werke der Volkswagen Konzern Komponente. Damit begegnet die Marke dem sich abzeichnenden Einbruch der Nachfrage auf den Automobilmärkten. Weiterhin gibt es zunehmend Risiken aus den Lieferketten der Zulieferer. Grund ist die erheblich beschleunigte Infektionsrate durch das Corona-Virus sowie die daraus resultierenden Maßnahmen der Behörden. Als Folge daraus und zur Umsetzung der Vorgaben des Gesundheitsschutzes sollen nun die Fabriken zunächst für voraussichtlich zwei Wochen geschlossen bleiben. Für die betroffenen deutschen Standorte gilt die Regelung ab Donnerstag mit dem Ende der Spätschicht.

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