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Motorsport: Formel 1

Freitag, 2. Dezember 2005 Formel 1: Die ersten V8-Motoren sind gestartet

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Toyota TF-106Toyota TF-106

Nach einer kurzen Winterpause, die eigentlich keine war, starten die Teams ihre Testfahrten für die Formel 1-Saison 2006. Konzipiert, entwickelt und geschraubt wurde aber gleich nach dem Saisonende im Oktober 2005. In der Königsklasse des Motorsport gilt Stillstand als Rückschritt. Als erstes F1-Team hat Toyota mit seinen brandneuen TF106 bereits in dieser Woche eine Ausfahrt auf dem Circuit de Catalunya bei Barcelona unternommen. Dort sind derzeit fast alle Teams um mit neuen oder modifizierten F1-Autos einen Test zu fahren. Neben dem Toyota V8 haben auch BMW Sauber und Mercedes McLaren ihre neuen V8-Motoren gezündet. In der kommenden Woche ziehen die Testteams weiter nach Jerez bevor es in eine kleine Weihnachtspause geht.

 

Die Umstellung vom V10- zum V8-Motoren ist für die Entwicklungsingenieure der Formel 1 ein Kraftakt. "Denn es genügt nicht, zwei Zylinder am V10 abzuschneiden", sagt ein Motorentechniker lapidar. Der Achtzylinder im Formel 1-Boliden ist nun mal ein anderes Triebwerk als der Zehnzylinder - hier müssen bei der Anpassung neue technische Hürden überwunden werden. Um den V8-Motor musste ein neuer Formel 1-Rennwagen gebaut werden. 2006 sind die Boliden mit dem rund 200 PS schwächerem V8-Motor im Heck etwas kürzer als mit dem V10 (leistete bis zu 900 PS) aus dem Vorjahr.
Bereits Anfang dieser Woche rollte erstmals der neue Toyota Formel 1 aus der Box an der spanischen Grand Prix Rennstrecke - im Heck der neue V8 mit der Bezeichnung RVX-06. Toyotas Ruf einen zuverlässigen Formel 1-Motoren zu bauen, hat bereist der V10 bewiesen: Obwohl das Triebwerk an zwei auf einander folgenden Renn-Wochenenden halten musste, ist die Toyota-Bilanz bei insgesamt 19 Formel 1-Rennen im vergangenen Jahr beachtlich: Es gab nur einen Motorschaden! Dass die Techniker rund um das Toyota Formel 1 Team besonders fleissig sind, zeigt die Tatsache, dass der neue V8 bereits im März 2005 auf dem Prüfstand in der Kölner Formel 1-Schmiede lief. Toyota hat zudem den Reifenpartner gewechselt: Nicht mehr Michelin sind montiert, sondern Bridgestone heisst das neue "schwarze Gold".
Weitaus mehr Arbeit liegt noch vor BMW Sauber. Zwar konnte Nick Heidfeld schon mit dem neuen BMW P86 V8 im Heck des Sauber C24B einen ersten Test fahren, aber das neue Auto ist noch nicht fertig. Bis zur Vorstellung des neuen BMW Sauber im Januar 2006 wird das Team weitere Tests mit dem Interimsfahrzeug absolvieren. Nick Heidfeld ist beim BMW Sauber F1 Team jedenfalls voll motiviert: "Das Chassis und der Motor liefen problemlos. Der Leistungsunterschied des V8 gegenüber dem V10 ist natürlich spürbar. Daran muss man sich erstmal gewöhnen".
Auch DTM-Meister Gary Paffett kam in dieser Woche in den Genuss den neuen V8-Motor im McLaren Mercedes MP4-20B (laut Auto-Reporter noch das Interimsfahrzeug) zu fahren. In der nächsten Woche wird der DTM-Meister auch bei den Testfahrten in Jerez zwei Tage im McLaren Mercedes sitzen. Und für 2007 strebt der talentierte Pilot ein festes Formel 1-Cockpit an - sollte es Schwierigkeiten bei der Fortsetzung der DTM 2006/2007 geben, konnte Mercedes-Benz für den schnellen Briten eine Tür in der Formel 1 offen halten.

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