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Montag, 4. Oktober 2021 AMAG Group AG beteiligt sich an Synhelion

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Bildlegende (v.l.n.r.): Dr. Philipp Furler, CO-CEO und Gründer Synhelion SA, Dr. Gianluca Ambrosetti, CO-CEO und Gründer Synhelion SA, Helmut Ruhl, CEO AMAG Group AG bei der Vertragsunterzeichnung an der Swiss Classic World, Luzern.Bildlegende (v.l.n.r.): Dr. Philipp Furler, CO-CEO und Gründer Synhelion SA, Dr. Gianluca Ambrosetti, CO-CEO und Gründer Synhelion SA, Helmut Ruhl, CEO AMAG Group AG bei der Vertragsunterzeichnung an der Swiss Classic World, Luzern.

Die AMAG Gruppe hat eine klare Klimastrategie und will bis 2025 als Unternehmen klimaneutral werden. Ein eigener Klima- und Innovationsfonds unterstützt Initiativen und Startups, die zur Dekarbonisierung beitragen. Heute geht die AMAG Group AG das erste Engagement ein und beteiligt sich am Schweizer ETH Spin off Synhelion.

 

Die Zukunft der Mobilität im Bereich der Personenwagen wird elektrisch sein. Darin herrscht Einigkeit. Fast alle grossen Autohersteller setzen heute bei Neuwagen zur Senkung des CO2-Ausstosses auf batteriebetriebene Elektrofahrzeuge. In den kommenden Jahren werden viele neue Modelle auf den Markt kommen. Alleine AMAG Import lanciert in diesem Jahr gemeinsam mit ihren autorisierten Handelspartnern acht neue BEV’s und sieben neue PHEV’s. Für das Jahr 2025 soll ein Marktanteil von 50% bei den Steckerfahrzeugen und 2030 mehr als 70% erreicht werden.

Doch gibt es auch andere Verkehrsträger und ein nicht unerheblicher Bestand an Automobilen, deren CO2 Emissionen auch gesenkt werden können. Nicht zu vergessen die knapp 200'000 Veteranenfahrzeuge, mit denen ihre Besitzerinnen und Besitzer auch in Zukunft fahren wollen.

Eine Lösung für diese Fahrzeuge kann der Einsatz von synthetischen Treibstoffen sein, die unter Verwendung regenerativer Energie aus CO2 produziert werden.

Mit Sonnenwärme zu Solar Fuels
Eine sehr interessante Lösung hat das Schweizer Startup-Unternehmen Synhelion, ein ETH Spin off, entwickelt, in dem sie in ihrem Prozess nicht Solarstrom sondern Solarwärme verwenden. «Solar Fuels» werden aus Sonnenwärme hergestellt, die einen thermochemischen Reaktor antreibt. In dem Reaktor werden Kohlendioxid und Wasser in Synthesegas umgewandelt und anschliessend zu flüssigen Treibstoffen wie Solarbenzin oder Solardiesel weiterverarbeitet. Sonnige Regionen bieten ideale Bedingungen für die Herstellung von Solartreibstoffen, insbesondere Wüsten und semiaride Regionen mit hoher Sonneneinstrahlung. Die tagsüber erzeugte Sonnenwärme kann durch kostengünstige thermische Energiespeicher gespeichert werden und ermöglicht so die Produktion von Treibstoffen rund um die Uhr. Die Speicherung macht diese solaren Treibstoffanlagen autark und unabhängig von einem Netz, so dass sie schnell und in grossem Massstab ausgerollt werden können. Durch entsprechende Skaleneffekte können die Herstellungskosten der Treibstoffe rasch gesenkt werden.

Aktuell sind Solar Fuels, wie auch e-Fuels, noch nicht auf dem Markt erhältlich.

Die Synhelion SA ist in Lugano zuhause und entwickelt modernste Solartechnologie, um die weltweiten CO2-Emissionen zu reduzieren. Im Jahr 2016 wurde das Unternehmen gegründet, um solare Treibstoffe auf den Markt zu bringen. Eine erste Pilotanlage wurde 2019 auf dem Dach der ETH in Betrieb genommen, eine weitere Anlage in industrieller Grösse wird 2022 gebaut und 2023 in Betrieb genommen.

Erstes Investment aus dem neuen AMAG Klima- und Innovationsfonds
Die AMAG Gruppe hat 2021 die Weichen gestellt und ihre Klimastrategie präsentiert: Reduzieren, eliminieren und, wenn nötig, kompensieren. So will die AMAG bis 2025 als Unternehmen klimaneutral werden. Zudem hat die AMAG die Ambition, bis 2040 einen klimaneutralen Fussabdruck gemäss Net Zero zu erreichen. Ein eigener Klima- und Innovationsfonds unterstützt ab sofort Initiativen und Startups, die zur Dekarbonisierung beitragen.

Ein erstes Investment erfolgt jetzt bei Synhelion. Die AMAG Group AG und die Synhelion SA haben eine Beteiligung vereinbart.

AMAG CEO Helmut Ruhl: «Auch wenn das Gros der Automobile zukünftig elektrisch unterwegs sein wird, ist es wichtig, dass wir auch klimaneutrale Lösungen für die bestehende Fahrzeugflotte haben. Das sind wir auch unserem Kulturerbe, den klassischen Fahrzeugen, schuldig. Das Schweizer Startup Synhelion hat einen sehr spannenden Weg gefunden, um aus Sonnenenergie Treibstoffe zu produzieren, die in herkömmlichen Verbrennungsmotoren verwendet werden können. Wenn es möglich ist, dies auch in grossen Mengen zu entsprechenden Preisen zu machen, dann kann das eine Lösung für verschiedene Verkehrsträger sein. Wir setzen auf Technologie, Innovation und Unternehmertum, um unseren Beitrag zu den Klimazielen der Schweiz zu leisten.»

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