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Oldtimer & Raritäten: Opel

Samstag, 22. Oktober 2005 Opel P4

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Opel P4 Spezial-LimousineOpel P4 Spezial-Limousine

Limousine
Bauzeit: 1935 bis 1937

Mit 1650 Reichsmark ist der Opel P4 im Jahr 1935 unschlagbar günstig und zugleich ein hochwertiges Auto, das ohne technische Fachkenntnisse bewegt werden kann.
Mit 1650 Reichsmark ist der Opel P4 im Jahr 1935 unschlagbar günstig und zugleich ein hochwertiges Auto, das ohne technische Fachkenntnisse bewegt werden kann.
Das 100'000ste Auto, ein Opel P4, wird zugunsten des Winterhilfswerks verlost
Das 100'000ste Auto, ein Opel P4, wird zugunsten des Winterhilfswerks verlost
 

Der P4 besitzt einen U-Profilrahmen mit blattgefederten Starrachsen und hydraulischen Stossdämpfern, Vierrad-Seilzugbremsen und eine aufgesetzte Karosserie in Holz- und Stahlbauweise. Diese Art des Karosseriebaus folgt klassischen Vorbildern: Karosserie­bleche aus Stahl werden auf einem tragenden Holzgerüst befestigt. Weil zu dieser Zeit noch kein Verfahren besteht, um grosse Bleche in einem Stück zu pressen, besteht das Dachmittelteil der Limousine aus einem fest installierten Kunststoffverdeck. Der wassergekühlte 1.1 Liter-Vierzylindermotor leistet 23 PS bei 3400 U/min. Bei einem Leergewicht von 755 Kilogramm reicht das für eine Höchstgeschwindigkeit von 85 km/h.
Der P4 ist kompakt und komplett ausgestattet. Auf 3,34 Metern Länge bietet er Platz für vier Passagiere, die vorderen Sitze sind verschiebbar und können per Flügelmuttern fixiert werden. Zwei grosse Instrumente mit Tachometer, Benzinuhr und Ölmanometer im Armaturenbrett sind ebenso serienmässig wie Scheibenwischer und Innenspiegel. Die bewährte Grundlage ermöglicht günstige Preise: Der P4 basiert auf der erfolgreichen Opel 1,2 Liter-Baureihe. 1650 Reichsmark kostet das Standardmodell, 1890 RM schlagen für einen Kleinlieferwagen auf P4-Basis zu Buche. Für 1880 RM stehen die Cabrio-Limousine oder die höherwertig ausgestattete Spezial-Variante zur Wahl.
Die Spezial-Limousine ist sofort am Ersatzrad auf dem rechten Kotflügel zu erkennen. Anstelle des am Heck angebrachten Rads sitzt dort eine ausklappbare Kofferbrücke, die das Gepäck aufnimmt. Ausserdem verfügt die luxuriösere Ausführung des P4 über Stossstangen, linierte Radzierkappen sowie im Innenraum über Kartentaschen in den Türverkleidungen und eine Gardine im Heckfenster. Ebenfalls im Aufpreis von 230 Reichsmark im Vergleich zum Standardmodell eingeschlossen: ein Vierganggetriebe.
1935 wird für Opel zu einem Rekordjahr - mit 102'293 gebauten Fahrzeugen überschreitet das Unternehmen als erster deutscher Hersteller die Produktionsmarke von 100'000 Fahr­zeugen und wird grösster europäischer Automobilhersteller. Der P4 verkauft sich in so grossen Stückzahlen, dass Opel zum Ende des Jahres 1936 den Preis sogar um 200 Reichs­mark auf 1450 RM senken und den Kunden damit zum 75-jährigen Firmenjubiläum ein Geschenk machen kann. Bis zum Ende der Produktion 1937 verlassen insgesamt 65'864 Modelle des P4 die Rüsselsheimer Werkshallen.



Kat. 1: Eher selten anzutreffendes Sammlerobjekt in Concours-Zustand.
Preis: 20'000 Euro, 31'000 Fr.

Kat. 2: Fahrzeug in gutem Original-Zustand, leichte Abnutzungserscheinung.
Preis: 14'000 Euro, 21'700 Fr.

Kat. 3: Fahrbereites Fahrzeug in einem guten oder restaurierten Zustand.
Preis: 8000 Euro, 12'400 Fr.

Kat. 4: Fahrzeug in teilrestaurierten oder reparaturbedürftigen Zustand.
Preis: 5000 Euro, 7700 Fr.

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