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Freitag, 9. Juli 2010 Weltpremiere: BMW 1er M Coupé auf dem Ascari Race Track

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Dr. Kay Segler, Geschäftsführer der BMW M GmbH, zeigte auf dem Ascari Race Track erstmals das neue 1er M Coupé, das im Frühjahr 2011 auf den Markt kommen wird. Foto: auto-reporter.net Dr. Kay Segler, Geschäftsführer der BMW M GmbH, zeigte auf dem Ascari Race Track erstmals das neue 1er M Coupé, das im Frühjahr 2011 auf den Markt kommen wird. Foto: auto-reporter.net

Die Überraschung war perfekt gelungen: Im Rahmen der Feier „25 Jahre M3“ auf dem Ascari Race Track im südlichen Spanien enthüllte die BMW-Tochter BMW M GmbH das neue 1er M Coupé, das im Frühjahr 2011 auf den Markt kommen wird und seine Publikumspremiere auf dem Genfer Autosalon im März 2011 haben wird. Dr. Kay Segler, Geschäftsführer der BMW M GmbH, ist besonders stolz auf das neue Einstiegsmodell in die M-Welt: „Mit diesem dynamischen Zweitürer wollen wir insbesondere die jüngere Kundschaft zu unseren Produkte führen.“ Dies könnte schon deshalb gelingen, weil der Preis gut 10.000 Euro unter dem des M3 Coupé liegen wird.

 

Über ein halbes Jahr vor der Markteinführung lassen die vorläufigen Eckdaten des BMW 1er M aufhorchen: Mit etwa 58.000 Euro soll das kompakte M-Modell starten, unter der Motorhaube arbeitet ein Sechszylinder-Bi-Turbo mit rund 355 PS – aufgrund eines günstigen Leistungsgewichtes sollen die Verbrauchswerte den Maßstab setzen. M-Chef Segler will bei seinen Modellen nicht unbedingt die PS-Zahlen immer höher schrauben, sondern er möchte besonders leichte und fahrdynamische Autos anbieten, die zudem mit einer guten Effizient glänzen können. „Unser Entwicklungsmaßstab für ein dynamisches M-Modell sind die Beschleunigung, das Bremsen und das Handling. Dies sind Kriterien, die schließlich 90 Prozent des eigentlichen Fahrens ausmachen“, erläutert Dr. Kay Segler in einem Gespräch am Ascari Race Track. Zudem sind die M-Modelle keine sportlichen Serienautos von der Stange, „80 Prozent der Teile eines M3 sind modellspezifisch entwickelt worden,“ betont Segler.

Sportliche Fahrzeuge mit Elektroantrieb sieht der M-Chef in seiner Palette derzeit nicht. Er will seine markenspezifischen Effizienz im Fahrbetrieb durch Gewichtseinsparung erreichen und damit auch den Verbrauch senken. Ein Beispiel hierfür ist nicht nur das neue BMW 1er M Coupé, sondern auch der Nachfolger des M5, der in der zweiten Jahreshälfte 2011 auf den Markt kommen soll. Auf Basis der neuen 5er Limousine setzt der neue M5 auf dynamische Fahrleistungen als auch auf Langstreckenkomfort. „Der neue M5 wird in den CO2-Emissionen und damit beim Verbrauch 25 Prozent unter dem des Vorgängers liegen“, versichert Segler. Der V8-Biturbo will mit einer Leistung von etwa 560 PS seine Kundschaft verwöhnen, die Kraft wird über eine Achtstufen-Automatik übertragen. Segler: „Unsere Kunden wollen ihren BMW M nicht nur am Wochenende nutzen, sondern ihn täglich einsetzen.“

Von einem Verkaufseinbruch ist bei der BMW M GmbH nichts zu spüren. Im vergangenen Jahr wurden rund 15.000 M-Modelle (M3, M5, M6, X5/X6 M) weltweit abgesetzt. „Wir setzen nicht auf Stückzahlen, vielmehr muss sich bei uns jedes Modell rechnen“, sagt Segler. 2010 wird ein Übergangsjahr sein, so wurde jetzt der M5 und der M6 (Nachfolger erst 2012) aus dem Programm genommen. Neben den USA, dort gehen rund 50 Prozent des Absatzvolumens hin, sind in Europa der deutschen und britische Markt besonders stark. In China wird derzeit nur der M3 angeboten, „aber dieser Wachstumsmarkt zieht immer mehr an“, sagt Segler. Und den weltweit ersten reinen BMW M Händler wird Dr. Kay Segler am 22. Juli in Singapur eröffnen. Ein kleiner aber feiner und finanziell lukrativer Markt für die dynamische BMW-Tochter, „in Singapur kostet das M-Modell rund das Doppelte von seinem Preis in Deutschland,“ freut sich der M-Chef. (auto-reporter.net/Peter Hartmann)

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