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Freitag, 3. März 2023 Volkswagen Konzern erzielt solides Jahresergebnis

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Der Volkswagen Konzern hat im Jahr 2022 ein solides Ergebnis erzielt und seine Rentabilität verbessert, trotz anhaltender Versorgungsunterbrechungen und trotz des Gegenwinds durch höhere Rohstoff- und Energiekosten. Dazu beigetragen haben die fortgesetzte Preis- und Kostendisziplin und ein besserer Mix, wodurch das operative Ergebnis vor Sondereinflüssen um 2,5 Milliarden Euro auf 22,5 Milliarden Euro gesteigert wurde. Bei der Umsetzung seiner Strategie hat der Konzern im Jahr 2022 wichtige Fortschritte erzielt. Dazu zählen insbesondere der erfolgreiche Börsengang der Porsche AG, der Start des konzerneigenen Batterieunternehmens PowerCo mit dem Spatenstich für die erste Zell-Gigafabrik in Salzgitter, der Produktionsstart des vollelektrischen ID.4 in den USA sowie die Partnerschaft mit Horizon Robotics zur weiteren Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit in China.

 

Die Umsatzerlöse stiegen um 11,6 Prozent auf 279,2 Milliarden Euro, getragen von dem Verkauf besser ausgestatteter Fahrzeuge, einem besseren Mix und fortgesetzter Preisdisziplin. Die Auslieferungen von batterieelektrischen Fahrzeugen (BEVs) nahmen deutlich zu, während die Gesamtzahl der ausgelieferten Fahrzeuge aufgrund von Halbleiterknappheit, Unterbrechungen in der Logistikkette und Lieferausfällen in China um 7 Prozent zurückging. Insgesamt wurden 572.100 BEVs an Kunden ausgeliefert, 26 Prozent mehr als im Vorjahr, was die Beliebtheit der einzigartigen vollelektrischen Modellpalette des Konzerns belegt. Der BEV-Anteil an den Auslieferungen wuchs damit auf rund 7 Prozent.

Das operative Ergebnis vor Sondereinflüssen stieg auf 22,5 (20,0) Milliarden Euro, was einer operativen Umsatzrendite vor Sondereinflüssen von 8,1 (8,0) Prozent entspricht. Das Ergebnis vor Steuern legte um 9,5 Prozent auf 22 (20,1) Milliarden Euro zu. Das Ergebnis nach Steuern erhöhte sich um 2,6 Prozent auf 15,8 (15,4) Milliarden Euro.

Der Netto-Cashflow des Konzernbereichs Automobile belief sich auf 4,8 Milliarden Euro (8,6 Milliarden Euro). Die Abweichung ist vor allem auf die im gesamten Jahr 2022 instabile Versorgungssituation und Störungen in den Logistikketten insbesondere zu Jahresende zurückzuführen. Deswegen ist die Mittelbindung im Working Capital und insbesondere der Bestand fertiger Erzeugnisse sowie an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen zum Jahresende deutlich höher als geplant ausgefallen. Es wird erwartet, dass sich diese gestiegene Mittelbindung im Working Capital im Verlauf des Jahres 2023 größtenteils umkehrt.

Die Nettoliquidität des Konzernbereichs Automobile stieg zum 31. Dezember 2022 auf 43 Milliarden Euro und umfasst 16,1 Milliarden Euro Zuflüsse aus dem erfolgreichen Börsengang der Porsche AG im September 2022. 9,5 Milliarden Euro wurden im Rahmen der Sonderdividende an die Aktionäre im Januar 2023 ausgezahlt.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen eine Dividende von 8,70 Euro je Stammaktie und 8,76 Euro je Vorzugsaktie vor, was einer Steigerung von 1,20 Euro je Stamm- beziehungsweise Vorzugsaktie gegenüber den Vorjahreswerten entspricht. Dies entspricht einer Ausschüttungsquote von 29,4 Prozent. Das Ergebnis je Stammaktie belief sich auf 29,63 Euro (29,59) und das Ergebnis je Vorzugsaktie auf 29,69Euro (29,65).

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