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Mittwoch, 24. Januar 2024 Skoda produziert 2023 mehr als 888’000 Fahrzeuge

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Škoda Auto hat im vergangenen Jahr in seinen tschechischen Werken mehr als 781’000 Fahrzeuge gefertigt. Internationale Produktionsstätten steuerten weitere 107’000 Einheiten bei. Neben Fahrzeugen stellte das Unternehmen auch Schlüsselkomponenten wie PHEV- und MEB-Batteriesysteme, Achsen und Motoren für andere Marken des Volkswagen Konzerns her. Darüber hinaus hat Škoda Auto im Rahmen seiner Internationalisierungsstrategie wichtige strategische Schritte unternommen: Im September trat der Hersteller in den vietnamesischen Markt ein, Mitte Oktober folgten Vorbereitungen für die Wiederaufnahme der Produktion in Kasachstan.

 

Produktion in der Tschechischen Republik
Am Stammsitz in Mladá Boleslav hat Škoda 2023 rund 556’000 Fahrzeuge gebaut, darunter Fabia, Scala, Octavia, Octavia iV, Kamiq, Enyaq und Enyaq Coupé. Zudem fertigte der Hersteller dort 349’021 manuelle Getriebe der Typen MQ100 und MQ200, 1'736’815 Achsen sowie 469’935 Motoren der Baureihe EA211, die auch in Modellen anderer Konzernmarken zum Einsatz kommen. Darüber hinaus entstanden in Mladá Boleslav 165’606 Batteriesysteme für MEB-Fahrzeuge und 147’625 Batteriesysteme für Plug-in-Hybridmodelle. Dank einer im Dezember in Auftrag gegebenen zweiten Fertigungslinie wächst die Kapazität um 50 Prozent auf bis zu 1’500 Einheiten pro Tag. Auch das Werk Kvasiny lieferte einen grossen Beitrag zur Fahrzeugproduktion von Škoda: Dort liefen 2023 insgesamt 225’000 Exemplare von Karoq, Kodiaq, Superb und Superb iV vom Band. Zu den Highlights 2023 zählten die Vorstellung der zweiten Kodiaq-Generation im Oktober und die Weltpremiere der vierten Superb-Generation im November. Das Flaggschiff seines Verbrennerportfolios bietet Škoda als Limousine und Kombi an*.

In Vrchlabí konzentriert sich Škoda Auto auf die Produktion des automatischen Direktschaltgetriebes DQ200. 2023 waren es insgesamt 686’066 Einheiten. Diese finden sowohl in Škoda Fahrzeugen als auch in Modellen weiterer Konzernmarken Verwendung.

Produktionszahlen der Fertigungsstätten ausserhalb Tschechiens
Die Kapazitäten des Volkswagen Werks in der slowakischen Hauptstadt Bratislava nutzte Škoda Auto für die Produktion von mehr als 36’000 Einheiten des kompakten SUV-Modells Karoq und der ersten Exemplare der kommenden vierten Superb-Generation. Hintergrund: Škoda Auto trägt innerhalb des Konzerns die Verantwortung für die Entwicklung des Škoda Superb und des technisch verwandten Volkswagen Passat. Beide entstehen in Bratislava auf derselben Fertigungslinie. Diese Initiative ist Bestandteil des Projekts Beta+. Es soll Synergien innerhalb des Produktionsnetzwerks heben und die Effizienz stärken. Durch die Verlagerung der Superb-Fertigung nach Bratislava schafft Škoda Auto im eigenen Werk Kvasiny die nötigen Kapazitäten, um ab Sommer 2024 zusätzliche Einheiten des Octavia herzustellen. Dank dieser Umschichtung können künftig grössere Stückzahlen an batterieelektrischen Modellen im Stammwerk Mladá Boleslav gebaut werden.

Die Belegschaft im ukrainischen Werk Solomonovo montierte im vergangenen Jahr 2’580 Škoda Fahrzeuge auf Basis von importierten SKD-Bausätzen (semi-knocked-down) aus tschechischen Werken. Ob die Produktionszahlen in Solomonovo zulegen können, hängt massgeblich vom weiteren Verlauf des Kriegs in der Ukraine ab.

Die vier chinesischen Werke in Changsha (Kodiaq und Kodiaq GT), Nanjing (Kamiq, Kamiq GT und Superb), Ningbo (Octavia, Octavia Pro und Karoq) sowie Yizheng (Rapid) steuerten 2023 fast 18’500 Fahrzeuge zum Gesamtvolumen des tschechischen Automobilherstellers bei.

Internationalisierungsstrategie: Eintritt in neue Märkte und Aufbau von Synergien
Škoda Auto hat 2023 seine Internationalisierungsstrategie erfolgreich fortgesetzt. Das Werk im indischen Pune produzierte fast 48’000 Einheiten der lokal entwickelten Modelle Kushaq und Slavia. In Aurangabad entstanden zusammen rund 4’400 Škoda Superb, Octavia und Kodiaq. Damit entfallen auf die indischen Produktionsstätten von Škoda Auto mehr als 52’000 gebaute Fahrzeuge.

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