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Dienstag, 17. April 2007 Ferdinand Piëch ist Automobilmanager des Jahrhunderts

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1949, Ferdinand Porsche mit seinen Enkelkindern Ferdinand Piëch (rechts) und Ferdinand Alexander Porsche, in der Hand hat er ein Modell des Porsche 356 Nr.1.1949, Ferdinand Porsche mit seinen Enkelkindern Ferdinand Piëch (rechts) und Ferdinand Alexander Porsche, in der Hand hat er ein Modell des Porsche 356 Nr.1.

Prof. Dr. h.c. Ferdinand K. Piëch wird heute 70 Jahre alt, doch seine Liebe zum Automobil lässt ihn nicht an Ruhe denken.

V.l.: Ferdinand Piëch, Ferdinand Alexander Porsche, Michel Piëch, vor ihnen ein Modell des 911 S 2,0 Targa, ca. 1969.
V.l.: Ferdinand Piëch, Ferdinand Alexander Porsche, Michel Piëch, vor ihnen ein Modell des 911 S 2,0 Targa, ca. 1969.
 

Der gebürtige Wiener und Enkel des weltberühmten Konstrukteurs Ferdinand Porsche ist nach seiner aktiven Zeit als Automobilmanager bei Porsche, Audi und VW heute noch Vorsitzender des Aufsichtsrates der Volkswagen AG und Mitglied des Aufsichtsrates der Porsche AG.
Das Auto ist ihm quasi in die Wiege gelegt worden. Ferdinand Piëch, der 1937 als Sohn von Louise Porsche, der Tochter von Ferdinand Porsche, und dem Rechtsanwalt Dr. Anton Piëch in Wien geboren wurde, ist in der Porsche-Piëch-Familie aufgewachsen. Ihr gehören nicht nur der Stuttgarter Sportwagenhersteller Porsche sowie die Porsche Holding, eine Automobilhandelsgesellschaft mit Sitz in Salzburg; sie hält seit kurzem über die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG auch nahezu ein Drittel der Anteile am Volkswagen-Konzern.
Schon als Kind besuchte Ferdinand Piëch in den Ferien mehrmals das heutige Wolfsburg. Denn dort arbeiteten Vater und Grossvater gemeinsam als Geschäftsführer des Volkswagen-Werkes. Ferdinand Porsche, der als Erfinder des legendären "VW-Käfers" und als Schöpfer der Auto-Union-Rennwagen längst in die Automobilgeschichte eingegangen ist, spielte für den Enkel von Anfang an eine Vorbildrolle. So prägte das Auto schon früh das Leben von Ferdinand Piëch. Heute gilt der Österreicher für viele als der "Automobilmanager des Jahrhunderts". Piëchs Erfolg gründet sich gleich auf zwei Säulen: Zum einen auf seine Managerleistung als Audi-Chef in den Jahren zwischen 1988 und 1993 sowie als VW-Chef zwischen 1993 und 2002. Zum anderen aber auch auf seine technische Begabung, die sein Ansehen in der Welt als herausragender Automobilentwickler und Visionär manifestierte. So verbinden sich mit seinem Namen wegweisende Innovationen: Von den Porsche 917-Rennwagen über den Audi-quattro-Antrieb bis hin zum Audi A8 mit seiner Aluminium-Karosserie in Leichtbauweise, vom 1001 PS starken Bugatti Veyron bis zum Einliter-Auto von Volkswagen, dem bis heute unerreichten "Sparkönig".
Das Tüfteln, die Technik voranzutreiben - das war und ist die grosse Leidenschaft von Ferdinand Piëch. Und so fühlte er sich auch nach der Internatszeit im schweizerischen Zuoz und dem Abschluss des Studiums an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich als Diplom-Ingenieur an seiner ersten Arbeitsstelle bei der Dr. Ing. h.c. F. Porsche KG in Stuttgart besonders wohl. Denn in den Verantwortungsbereich des jungen Ingenieurs, der vom Leiter des Versuchs (1966) und Chef der Entwicklung (1968) bis zum Technischen Geschäftsführer (1971) aufstieg, fiel auch der Motorsport. Und nachdem Piëch dem luftgekühlten Sechszylindermotor des Porsche 911 das Laufen beigebracht hatte, widmete er den Grossteil seiner Aufmerksamkeit der Konstruktion von Rennwagen. Dabei ging er nicht selten bis an die Grenzen des technisch wie finanziell Machbaren - mit dem Ergebnis: Porsche zählt seit dieser Zeit zu einer festen Grösse im Motorsport.
All das, was Ferdinand Piëch in seiner Managerkarriere auszeichnete, lässt sich schon an seiner ersten Arbeitsstelle bei Porsche festmachen. Erstens setzte er sich immer hohe Ziele und blieb nie auf halbem Wege stehen. Zweitens stand bei ihm stets das Auto im Mittelpunkt. Und drittens kam es ihm bei allen Neuentwicklungen auch stets auf das kleinste Detail an.

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