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Donnerstag, 2. März 2006 Steht VW-Chef Pischetsrieder zum Abschuss frei?

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Ankunft des 1-Liter-Autos mit Dr. Ferdinand Piëch und Dr. Bernd Pischetsrieder vor dem Congress Centrum Hamburg am 15. April 2002Ankunft des 1-Liter-Autos mit Dr. Ferdinand Piëch und Dr. Bernd Pischetsrieder vor dem Congress Centrum Hamburg am 15. April 2002

Was VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch in einem Interview über die Zukunft von Bernd Pischetsrieder äusserte, ist scheinheilig. Er werde ihn bei der Abstimmung unterstützen, behauptet der Vorgänger des derzeitigen VW-Bosses laut der Südwest Presse, aber die bösen Arbeitnehmer nicht.

 

Piëch hat mit diesen Worten seinen obersten Angestellten - salopp - formuliert zum Abschuss frei gegeben. Die Zukunft des Bayern in Diensten der Niedersachsen dürfte schon bald Vergangenheit sein. Dabei muss Pischetsrieder jetzt nur ausbaden, was ihm sein Macht und Detail besessener Vorgänger eingebrockt hat. Denn Piëchs Hang zu Luxusmarken und sein Drang zur Technik in Vollendung ist teuer erkauft. Einerseits dadurch, dass viel Geld investiert werden musste, das andernorts fehlt. Andererseits dadurch, dass er sich die Zustimmung zu den ehrgeizigen Plänen bei den Belegschaftsvertretern mit grosszügigen Zugeständnissen bei Entlohnung und Arbeitszeit teuer ausgehandelt haben soll. Nicht umsonst produziert VW viel teuerer als die Besten der Branche. Piëch hat mit seinem Interview gezeigt, wie wichtig es für die deutsche Unternehmenskultur ist, dass Vorstandschefs bei ihrem Ausscheiden nicht automatisch zum Oberaufseher werden. Wie will da der Nachfolger unbelastet und unabhängig mit den Entscheidungen seines Vorgängers umgehen? Auch der Österreicher sollte über seine Zukunft nachdenken.

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