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Dienstag, 25. Juli 2006 Neue Kapazitäten fast ausschliesslich in Schwellenländern

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Ford: AutoAlliance Plant in Rayong, Thailand.Ford: AutoAlliance Plant in Rayong, Thailand.

Die Automobilhersteller werden zusätzliche Fertigungskapazitäten künftig fast ausschliesslich in Wachstumsmärkten aufbauen. 84 Prozent des Zuwachses bei der Montage von Pkws und Kleinlastwagen sollen zwischen 2005 und 2010 aus Schwellenländern stammen. Zu diesem Ergebnis kommt das Automotive Institute von PricewaterhouseCoopers (PwC) in seiner jüngsten Erhebung "Light Vehicle Assembly Outlook".

 

Hauptantriebsquelle der Verlagerung von Montagewerken bleibe die hohe Wachstumserwartung. Viele Schwellenländer stünden erst am Anfang eines Autobooms, so dass es für die Unternehmen Sinn mache, vor Ort Fahrzeuge zu montieren. Selbst Unternehmen, die eine ausgewogene Expansionspolitik betreiben, gewichten den Angaben zufolge den Anteil von Wachstumsmärkten über. Toyota fertige beispielsweise 58 Prozent der Leichtfahrzeuge in den so genannten "Emerging Markets".
In Europa sollen von 2005 bis 2010, so die PwC-Analyse, zwei Millionen zusätzliche Fahrzeuge montiert werden. Das wären 21 Prozent des weltweiten Fertigungszuwachses von 9,1 Millionen Einheiten. Der grösste Teil dieses Wachstums wird aber nicht in den Konzern-Mutterländern wie Frankreich oder Deutschland erzielt, sondern in den neuen EU-Mitgliedsstaaten. Während in Deutschland die jährliche Wachstumsrate von 2005 bis 2010 bei 1,5 Prozent und Auto-Reporter zufolge in Frankreich nur bei 0,5 Prozent liegen wird, führt die Tschechische Republik mit einer Rate von 13 Prozent in dieser Zeit die Liste der 20 wichtigsten automobilproduzierenden Länder an. Grund hierfür seien Investitionen von Toyota-PSA, Hyundai und VW, die Werke in Tschechien aufbauen.
45 Prozent des gesamten Zuwachses werden in der Asien-Pazifik-Region stattfinden. Osteuropa steuere dagegen nur neun Prozent des Gesamtwachstums bei. Die BRIC-Länder, also Brasilien, Russland, Indien und China, werden laut PwC gemeinsam 44 Prozent der neuen Montagekapazitäten beitragen. Annähernd die Hälfte des globalen Fertigungszuwachses werde auf Toyota (20 Prozent), Renault-Nissan (15 Prozent) und Hyundai (14 Prozent) entfallen.

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