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Montag, 20. Februar 2006 Audi Q7: Hohe Schule

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Audi Q7Audi Q7

Beim ersten Kontakt mit dem Q7 beeindruckt zunächst die schiere Grösse. "Das Auto fahre ich nie", sagt dazu eine Besucherin des Audi-Pavillons in der Autostadt Wolfsburg, überwältigt von den Abmessungen des schwarzen Audi Q7 in einer dunklen Umgebung.

Audi Q7
Audi Q7
 

Die Dame in der Autostadt lässt sich überzeugen, dem Q7 näher zu treten. Ihr Mann weist sie darauf hin, dass der A8 daheim auch nur ein paar Zentimeter kleiner ist. Eine kurze Bekanntschaft mit dem Innenraum lässt die Zurückhaltung schwinden: "Das ist ja genau so wie im A6 oder A8." Genau: Audi-Fahrer fühlen sich im Q7 sofort zu Hause. Nur der Einstieg auf die höheren Sitze ist anders. Das Armaturenbrett präsentiert sich in der bekannten, auf die Funktion konzentrierten und schlichten Eleganz. Alle Bedienelemente findet man in der haustypischen Anordnung, samt dem MMI-Drehknopf auf der Mittelkonsole. Da erlebt der Neuling im Q7 zunächst nur, das er den besseren Überblick und mehr Raum um sich hat als in einer normalen Limousine. Erst hinter den Frontsitzen beginnt die besondere Q7-Welt mit maximal zwei weiteren Sitzreihen, wobei die dritte Reihe extra bestellt werden muss. Sie ist für Mitfahrer von maximal 1,60 Meter Länge zugelassen und lässt sich dank des Klapp- und Schiebmechanismus "Easy entry" besser erreichen als bei anderen SUV mit drei Reihen. Die zweite und die dritte Reihe lassen sich wegklappen und schaffen so einen ebenen Laderaum von maximal 2035 Litern. Doch Nützlichkeit wird bei der Kaufentscheidung für den Audi Q7 häufig als Vorwand dienen. Der Grosse ist zwar ein Lademeister, doch lockt viel stärker noch als mit rationalen Argumenten mit der Emotion sowie mit Leistung und Technik. Mit dem Audi-typischen Single-Frame-Kühlergrill, der langen hohen Motorhaube und seiner Höhe von 1,74 Meter und der Breite von 1,98 Meter plus den grossen Seitenspiegel steht vor einem ein kraftvoller und energiegeladener Typ.
In diesen Tagen tritt der Q7 den Weg zum Händler an. Zwei Motoren stehen zunächst zur Wahl: der bereits viel gelobte 3,0 Liter V6 TDI mit 233 PS und einem maximalen Drehmoment von 500 Nm bei 1750 U/min und der 4,2 Liter V8 FSI-Benziner mit 350 PS und 440 Nm bei 3500 U/min. Die harmonischere Einheit mit dem sechstufigen Tiptronic-Getriebe bildet zweifellos der Diesel. Der Benziner fällt eher durch nervöses Arbeiten hervor, so dass der Fahrer den Eindruck gewinnt, der sonor klingende Diesel biete - trotz der besseren Messwerte des Benziners - das besser ausgewogene Fahrerlebnis. Der Benziner braucht 7,4 Sekunden auf 100 km/h, der Diesel dagegen 9,1 Sekunden. Der Diesel läuft mit der empfehlenswerten Luftfederung 216 km/h, der Benziner 248 km/h. Dieses Jahr noch soll ein V6-FSI-Benziner mit 3,6 Litern Hubraum das Angebot ergänzen. Der hat 280 PS und entwickelt sein maximales Drehmoment von 360 Nm zwischen 2500 und 5000 U/min. Auch ein Acht-Zylinder-Diesel sei zu erwarten, mag sein, dass dieser Motor gerade in diesem Auto besondere Erfolge feiern wird.
Zu den dynamischen Motoren und der dynamischen Optik gesellt sich auch ein dynamisches Fahrwerk mit Doppelquerlenkern, Alu-Rädern zwischen 18 und 20 Zoll und geschwindigkeitsabängiger, sehr exakter Servolenkung. Beeindruckend arbeitet auch im Gelände die Adaptive Air Suspension genannte elektronisch geregelte Luftfederung mit Höheneinstellung und dynamischer Wankstabilisierung. Auf der Strasse wie im Gelände benimmt sich der Q7 vorbildlich straff und mit für SUV vorbildlichem Komfort.
Zur Serienausstattung zählt das MMI und eine Komfort-Klimaautomatik. Die wesentlichen Positionen auf der Zubehörliste sind laut Auto-Reporter das Panorama-Glasdach, Xenon-Kurvenlicht, ein Spurwechsel-Assistent und die neue Adaptive Cruise Control (ACC). Bei unserer ersten Ausfahrt mit dem Audi Q7 hinterlässt der Wagen einen erstklassigen Eindruck. 48'900 Euro kostet der Drei-Liter-Diesel in der Basisausstattung.

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