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Montag, 6. März 2006 Audi baut den Q7 in einem hochmodernen Werk in Bratislava

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Audi Q7-Fertigung in BratislavaAudi Q7-Fertigung in Bratislava

Audi hat einen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag in die Fertigung des Q7 investiert. Der neue Fertigungsstandort für Audi - mit eigenen Anlagen - befindet sich bei VW Slovakia. Dabei kommen alle grossen Karosserieteile aus den deutschen Audi Werken.

 

Die Produktion des neuen Audi Q7 ist eine echte Verbundfertigung. Während die eigentliche Entstehung des SUVs (Sports Utility Vehicle) im slowakischen Bratislava in einem hochmodernen Werk erfolgt, liefern die deutschen Audi Werke Ingolstadt und Neckarsulm alle massgeblichen Karosserieteile sowie zahlreiche Komponenten zu. Die Aggregate für den Q7 kommen aus dem ungarischen Motorenwerk von Audi in Györ. Insgesamt sind rund 3000 Mitarbeiter am slowakischen Standort mit der Fertigung des Q7 beschäftigt. In die Fertigung des Fahrzeugs wurde ein dreistelliger Millionen-Euro-Betrag investiert. Die Produktionskapazität für den Q7 liegt im Drei-Schicht-Betrieb bei 50'000 bis 70'000 Einheiten pro Jahr. Produktionsstart des Audi Q7 in Bratislava war im Herbst 2005. Um einen reibungslosen und schnellen Produktionsanlauf nach den strengen Qualitätsstandards des Premiumherstellers zu gewährleisten, haben Audi Mitarbeiter aus Ingolstadt und Neckarsulm vor Ort die hochqualifizierten slowakischen Facharbeiter und Ingenieure im Anlauf unterstützt. Kernstück der Q7-Produktion ist ein eigens für das Audi SUV errichteter Karosseriebau. In der mehr als 62'000 Quadratmeter grossen Halle 4 entsteht nun in 56 Arbeitstakten aus 220 Teilen in Stahl und Aluminium die Q7-Karosserie. Von der Produktion des Audi A8 in Neckarsulm wurde der integrierte Aluminiumprozess zum fertigungssicheren Umgang mit dem Leichtmetall übernommen. Dafür wurde die Halle komplett entkernt und mit neuen Anlagen ausgerüstet. 650 Mitarbeiter sind dort im 3-Schicht-Betrieb tätig.
Die Presseteile stammen grösstenteils aus den deutschen Audi Werken. Beispielsweise werden die neun Einzelteile für die komplexe Aluminium-Heckklappe komplett im Presswerk Neckarsulm gefertigt und nach Bratislava geliefert. Am baden-württembergischen Audi Standort befindet sich die gebündelte Aluminium- und Leichtbau-Kompetenz des Automobilherstellers.
Dort wurde auch die Entwicklung weiterer Q7-Karosserieteile aus dem Leichtmetall vorangetrieben. So sind beispielsweise auch die Kotflügel, die Frontklappe und die Stossfänger-Querträger aus Aluminium. An der Gesamtkarosserie wurde durch den Einsatz des Leichtbau-Materials eine Gewichtsersparnis von 22 Kilogramm im Vergleich zu Stahl erzielt.
Apropos Stahl: Im Presswerk Ingolstadt entstehen auch alle wesentlichen Stahlteile für den Q7, etwa Dach, Rahmen, Seitenteile, Türen oder Schweller, die dann mit der Bahn in die Slowakei transportiert werden.
Insgesamt werden an der Q7-Karosserie mehr als 3400 Schweisspunkte gesetzt, die konventionellen Schweissnähte erstrecken sich auf eine Länge von nahezu 100 Metern, die der Nähte, die von Hochleistungsklebern zusammengehalten werden, sogar auf mehr als 120 Meter. Im Aufbau sowie im Bereich der Heckklappe werden mittels Lasertechnologie Bauteile auf einer Länge von mehr als sechs Metern miteinander verbunden. Doch was hat der Kunde vom Einsatz solcher Technologien? Wo Seitenwandrahmen und Dach aneinanderstossen, blieb bislang immer eine relativ breite Fuge, die aus ästhetischen Gründen zumeist mit einer in Wagenfarbe lackierten Zierleiste aus Kunststoff abgedeckt wurde. Der Q7 hingegen wirkt mit seiner Null-Fugen-Optik wie aus einem Guss. Weitere Pluspunkte: Windgeräusche werden reduziert, der Cw-Wert verbessert und eine Prozess-Sicherheit auf höchstem Niveau erreicht.
165 Arbeitsschritte beinhaltet die Q7-Montage. Nach der Montage passiert jeder fertige Q7 den Zählpunkt 8, die letzte Station in der Produktion. Die Fahrzeuge werden von dort zur 800 Meter entfernten Test- und Prüfstrecke auf dem Werksgelände transportiert. Dort wird jedes Audi SUV einem genau festgelegten Fahrprogramm unterzogen.

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