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Donnerstag, 22. März 2007 Bravo, Fiat

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Der neue Fiat Bravo verfügt über eine breit gefächerte Motorenpalette. Sie umfasst drei Vierventil-Benziner und zwei Multijet-Diesel. Basismotorisierung ist ein 1.4-Liter-Benzintriebwerk mit 90 PS. Der neue Fiat Bravo verfügt über eine breit gefächerte Motorenpalette. Sie umfasst drei Vierventil-Benziner und zwei Multijet-Diesel. Basismotorisierung ist ein 1.4-Liter-Benzintriebwerk mit 90 PS.

"Die Sanierungsphase ist abgeschlossen, jetzt beginnt die Zeit der Expansion", so Fiat-Chef Luca di Montezemolo. Mit dem neuen Bravo hat der italienische Autobauer ein richtig gutes Auto auf die Räder gestellt. Ist dies schon das erste Rädchen im Getriebe zum Erfolg?

Der neue Fiat Bravo, der in nur 18 Monaten entwickelt wurde, steht ab dem 21. April 2007 bei den Händlern.
Der neue Fiat Bravo, der in nur 18 Monaten entwickelt wurde, steht ab dem 21. April 2007 bei den Händlern.
Neben dem überdurchschnittlichen Raumangebot überzeugt der neue Fiat Bravo durch einen sehr geringen Geräuschpegel.
Neben dem überdurchschnittlichen Raumangebot überzeugt der neue Fiat Bravo durch einen sehr geringen Geräuschpegel.
Alle Versionen des Bravo sind mit sieben Airbags (Frontairbags, Knieairbag für den Fahrer, durchgehende Kopfairbags und Seitenairbags) ausgestattet.
Alle Versionen des Bravo sind mit sieben Airbags (Frontairbags, Knieairbag für den Fahrer, durchgehende Kopfairbags und Seitenairbags) ausgestattet.
 

Auf den ersten Blick glaubt man den 147er von Alfa vor sich zu haben. Doch Glauben ist nicht Wissen und beim weiteren Bestaunen wird sehr schnell klar, dass es sich um den neuen Bravo handelt. Straff und kompakt steht er da. Dynamisch meint Fiat und nennt das "Schnuckelchen" – so könnte der Kleine auch genannt werden – sein fünftüriges Coupé mit viel Platz. Nun, wie ein Coupé sieht der Bravo nicht aus, aber Platz im Innenraum ist erstaunlich viel vorhanden. Bei einer Breite von nur 1,79 m erscheint subjektiv viel mehr Platz vorhanden zu sein. Das liegt sicherlich auch an der Kopffreiheit vorn von über einem Meter Höhe. Der Kofferraum fasst 400 Liter und bei umgelegten Rückenlehnen fast 1200 Liter. Und das bei einer Gesamtlänge von nur 4,33 m.
Bei der Betrachtung des kleinen Italieners läuft einem nicht gerade der berühmte "Schauer" über den Rücken, aber im Detail sieht er richtig hübsch aus. Wie zum Beispiel der Knick von hinten nach vorn im leichten Sturz an der Seite kurz über den Türgriffen, die leichte! coupéhafte Dachführung und die ausgestellten Radkästen. All das und noch viel mehr sind Merkmale grosser Detailliebe. Genauso wie das neue Logo von Fiat. Auch hübsch, jedoch mittlerweile das vierte in den letzten 20 Jahren. Da stellt sich die Frage, was das soll.
Innen kommt der Bravo modern und adhoc hochwertig rüber. Allerdings lässt sich wie immer über Details streiten. Über was man sich aber nicht streiten kann, sind ungleichmässige Spaltmasse am zugegebener Massen sehr übersichtlichen Armaturenbrett. Der Käufer sollte darauf unbedingt achten. Einmal erkannt, fällt der Blick immer wieder auf die Ungenauigkeiten der Verarbeitung. Das ist ein Zeugnis der Vergangenheit. Die Zeiten, dass so etwas den Charme italienischer Fahrzeuge ausmachte, sind vorbei. Qualität heisst das Zauberwort und zwar jetzt und nicht erst demnächst.
Die Sitze geben guten Seitenhalt, doch eine leicht ironisch gemeinte, aber durchaus konstruktive Anmerkung sei erlaubt. Dass es Menschen mit einer Körpergrösse von über 168 cm gibt, dies sollte sich auch schon bis zu unseren Nachbarn im Süden Europas herumgesprochen haben. Vielleicht lässt man in Zukunft diese Tatsache in die Überlegungen der Innenraumtechnologie in sofern einfliessen, dass sich die Sitze auch nach unten verstellen lassen. Zwar weist der Bravo genügend Kopffreiheit auf, aber das "Wohlfühlgefühl" bei den angebotenen Positionen fehlt.
Der temperamentvolle 1,9 Liter Selbstzünder mit 150 PS beschleunigt den Bravo in nicht mehr als neun Sekunden auf Hundert. Das dürfte auch dass von Fiat angestrebte junge Klientel erfreuen. Allerdings erscheint die Schaltung bei flotter Beschleunigung etwas hakelig. Kommod gefahren ist davon jedoch nichts zu bemerken. Das Triebwerk arbeitet mit einem maximalen Drehmoment von 305 Nm bei 2000 U/min und garantiert eine Spitze von knapp 210 km/h bei einem Verbrauch von fünfeinhalb Liter auf 100 Kilometer. Das liest sich prima, ist aber auch unbedingt notwendig. Hoher Spritverbrauch war gestern, heute reden wir über Umweltschutz und CO2 Ausstoss. Der liegt in diesem Falle bei 149 g/km. Angemerkt sei noch, dass der Multijet-Diesel mit einem wartungsfreien Russpartikelfilter ausgestattet ist, dass keine Schwermetalle und Asbest bei der Produktion verwendet wurden und die Klimaanlage FCKW-frei arbeitet.
Fazit: Der Käufer muss nicht unbedingt ein Freund der italienischen Lebensweise sein, er muss nur klar denken können. Ein schönes Auto mit ganz kleinen Macken, dass auch noch fünf Sterne beim Euro NCAP-Test bekam und in der Basisversion nicht mehr als 15'400 Euro kostet. Was will Mann/Frau mehr. Bravo, Fiat... mcn/neschki

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